Ausbildung

Interessierte können sich hier über DEVAP-Bildungsstätten und DEVAP-Einrichtungen in ihrer Umgebung informieren.

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Initiative des DEVAP: Ausbildung lohnt sich!

Die Mitglieder des DEVAP machen sich stark für eine Ausbildung in der Altenpflege. Sie unterstützen die Ausbildungsoffensive und bilden selbst aus. Der Aufkleber macht deutlich: "Wir bilden aus!"

Die steigende Zahl der Pflegebedürftigen erhöht den Bedarf an Fachkräften

Unsere Gesellschaft wird älter. In den vergangenen 100 Jahren ist die Lebenserwartung um über 30 Jahre gestiegen und wird bis zum Jahr 2050 durchschnittlich um weitere 6 Jahre wachsen. In Deutschland verzeichnen wir einen Trend zum „dreifachen Altern“: Die absolute Zahl der älteren Menschen, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung und die Zunahme der Zahl und Anteilswerte der über 80jährigen.

Derzeit sind mehr als 1 Mio. Personen hauptberuflich mit dem Alter bzw. mit Altersthemen beschäftigt. Mit dem zunehmenden Bedarf an Versorgungs-, Pflege- ,Beratungs- und Betreuungsleistungen wird auch ein erhöhter Bedarf an Pflegefachkräften einhergehen. Bis zum Jahr 2020 werden, unter der Annahme, dass sich sozio-ökonomische Faktoren bzw. der Anteil der selbst zu tragenden Kosten nicht grundlegend ändern, zusätzlich 288.000 Pflegefachkräfte benötigt. Berücksichtigt man im personalintensiven Pflegebereich einen Produktivitätsfortschritt von 1% pro Jahr, werden immer noch 124.000 Pflegefachkräfte zusätzlich benötigt.

 

Wer soll in Zukunft die Pflegebedürftigen pflegen?

Demographischer und sozialer Wandel bewirken, dass das Pflegepotential (diejenigen, die als Laien die Pflege übernehmen können) zurückgeht bzw. nicht mehr ausreicht, die Zahl der Schulabgänger rückläufig ist und damit Pflegefachkräfte nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen.

In den gegenwärtigen und zukünftigen Einrichtungen der stationären Altenhilfe müssen mehr hochaltrige und multimorbide Pflegebedürftige mit im Durchschnitt älteren Belegschaften betreut werden, die in absehbarer Zeit berentet werden.

Viele Träger von Altenhilfeeinrichtungen beklagen heute schon einen Mangel an qualifizierten Altenpflegekräften. Evangelische Altenpflegeschulen verzeichnen parallel dazu einen deutlichen Rückgang in der Bereitstellung von Praxisplätzen, insbesondere im Bereich der diakonischen Altenpflege.

Im Sinne diakonischer Selbstverpflichtung tragen diakonische Träger von Altenhilfeeinrichtungen und Altenpflegeschulen in höchster Weise Verantwortung für die engagierte und weitreichende Ausgestaltung verlässlicher Aus-, Fort- und Weiterbildungsstrukturen. Dies trifft nicht nur für die 3jährige Ausbildung zu, sondern auch für Angebote von berufsbegleitenden Aus-, Fort- und Qualifizierungsmaßnahmen.

 

Download des DEVAP-Impulspapiers

impulse_ausbildung_lohnt_sich07-03-30.pdf

DEVAP-Impulspapier Impulse: Ausbildung lohnt sich - Strategien und Maßnahmen diakonischer Träger von Altenhilfeeinrichtungen und Altenpflegeschulen zur Ausbildung und Qualifizierung von Mitarbeitenden in der Altenpflege

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Bestellung zum Thema

Hier können Sie das Impulspapier "Ausbildung lohnt sich" sowie unsere Aufkleber "Wir bilden aus" bestellen.

Wir brauchen...

...eine solidarisch finanzierte Altenpflegeausbildung

...die gesetzliche Festschreibung und Überwachung der Rahmenbedingungen praktischer Ausbildung

...die konsequente Beteiligung von Trägern der stationären und ambulanten Altenhilfe an der praktischen Ausbildung 

 

Deshalb:

Festschreibung der Qualifikation von Praxisanleiter/innen in Stellenbeschreibungen

Stellenanteile in Entgeltvereinbarungen berücksichtigen

 

Weil:

Praktische Ausbildung allen nützt

Gelebte diakonische Identität

Mit klarer Erfolgstrstegie und aktivem Marketing zur Marktpositionierung

Abgrenzung von Wettbewerbern durch klare Profilbildung